Über Dr. Helmut Felzmann

Vom promovierten Betriebswirt und Geschäftsführer eines Softwarehauses zum unkonventionellen Therapeuten und Coach...

1973 machte ich als 20-jähriger während einer Autofahrt eine sehr tiefgreifende innere Erfahrung. Dieses Erlebnis lies mich nicht mehr los.

Ich wurde fasziniert von dem indischen Yogi Yogananda und begann bald Transzendentale Meditation zu praktizieren. Später schloss ich mich einer freikirchlichen, christlichen Gemeinde an, die während der Jesus-People-Bewegung in den USA entstanden war.

Gleichzeitig studierte ich Betriebswirtschaftslehre an der Universität München, machte 1978 ein sehr gutes Examen und wurde Assistent am Lehrstuhl für Operations-Research, wo ich 1982 auf dem Gebiet der Strategischen Planung promovierte.

Inzwischen wurde mein Christ-sein allerdings immer mühsamer. Fragen und Zweifel drängte sich auf. Doch in einer Glaubensgemeinschaft sind Zweifel und kritische Fragen eher unerwünscht. Daher trennten sich schließlich die Wege, und ich war erst einmal von Religion und »Gottes Bodenpersonal« gründlich enttäuscht.

Ich konzentrierte mich jetzt auf gesellschaftlichen Erfolg, entwickelte ein Computerprogramm für Schuhgeschäfte und gründete zusammen mit der damals größten Schuheinkaufsvereinigung Europas ein Softwarehaus, das innerhalb weniger Jahre europäischer Marktführer wurde.

Doch der Erfolg machte mich nicht wirklich zufrieden. Es traten sogar lebensgefährliche körperliche Symptome auf. Ich musste etwas unternehmen und so begann ich ab 1995 regelmäßig Selbsterfahrungs- und Heilungsseminare zu besuchen. Es zeigte sich, dass ich schon kurz nach meiner Geburt schwer traumatisiert wurde. Die Transformation dieses Entwicklungstraumas war mit Abstand das schwierigste »Projekt« meines Lebens.

Durch diesen Prozess kam auch meine Karriere als erfolgreicher geschäftsführender Gesellschafter allmählich zu einem Ende, denn ich brauchte den großen Erfolg nicht mehr und fühlte mich wie in einem Hamsterrad.

Gleichzeitig reifte in mir der Wunsch, selbst Therapeut und Coach zu werden und das erworbene Wissen und die gemachten Erfahrungen anderen Menschen weiterzugeben. Bei den vielen Methoden und Ansätzen, die ich in den letzten fast 20 Jahren kennenlernen durfte, ging es mir vor allem um die Frage, was am effektivsten wirkt, um den ersehnten Transformationsprozess anzustoßen und zu begleiten.

Die meisten Störungen gelangen über unser Herkunfts-Familiensystem in unser Bewusstsein. Diese vorsichtig aufzudecken und den Klienten darin zu unterstützen, sich von Verstrickungen und »falschen« Glaubenssätzen zu befreien, ist daher ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

Die Hypnosetherapie ist ein anerkannt effizientes Instrument um eine Verbindung zum Unbewussten herzustellen und Änderungen in Gang zu setzen.

Auf Grund meiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsführer in einem Konzern – mit allen Höhen und Tiefen – kann ich im beruflichen Umfeld sehr spezifische Coachingunterstützung anbieten, ohne dass hier gleich eine seelische Störung vorliegen muss. Häufig sind jedoch berufliche Themen mit privaten Problemen und seelischen Krisen verknüpft.

Ich setze mich auch für eine grundlegende Reform des christlichen Glaubens ein und unterstütze dabei die Initiative des evangelischen Theologen Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns (www.glaubensreform.de). Vielleicht trägt auch mein Buch: »Neues Licht auf Jesus« ein wenig dazu bei.